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Erfahrungsberichte


Nachdem unsere liebe Nachbarin und Freundin verstarb, hat uns die Wohnungsauflösung sowie eine Fülle von Formalitäten sehr viel Zeit gekostet.
Deshalb können wir Ihnen erst heute ein Wort des Dankes und der Anerkennung für Ihren 7-monatigen Einsatz aussprechen.
Am Beginn unserer gelegentlichen Nachbarschaftshilfe, konnten wir nicht ahnen, welche Anforderungen ein voll entwickelter Pflegefall im Lauf der Zeit an uns stellen würde, Tag und Nacht. Schließlich wurde eine kleine Mannschaft benötigt, um eine angemessene Pflege zu Hause zu gewährleisten und eine Verlegung ins Heim zu vermeiden.
Dabei waren Sie eine wesentliche Stütze:
Wenn Sie zum Einsatz kamen, zog gute Laune in den traurigen Haushalt und Sie erkannten sofort, was gerade nötig war. Das war für uns eine erhebiche Entlastung, um der Vorsorgevollmacht gerecht zu werden, mit der wir ausgestattet waren. Außerdem haben Sie es verstanden, Vertrauen zu der alten Dame aufzubauen, was Ihnen die Autorität verlieh, ihr auch Grenzen aufzuzeigen, wenn sie allzu sprunghaft überzogene Anforderungen an ihr Umfeld stellte.
Ihre Spaziergänge mit der alten Dame zum Rhein oder zu den Proben in der Philharmonie, die Sie - bei fortschreitender körperlicher Schwächung und folgender Erblindung - auch mit dem Rollstuhl unternahmen, hat unserer Freundin Kraft und Durchhaltevermögen verschafft, ihren 90.Geburtstag noch zu erleben.
Neben Ihrer ausgeprägten Empathie und Vorsicht im Umgang, hat Ihre Erfahrung mit Ämtern, Krankenkassen und Pflegediensten uns die verschlungenen Wege durch Vorschriften und Rechte aufgezeigt.
Neben der täglichen Belastung hätten wir das ohne Sie nicht schaffen können.
Nach dem Tod der alten Dame werden wir von Familien in vergleichbarer Lage immer wieder um Rat gefragt, dann empfehlen wir Sie natürlich.
Um es ganz klar zu sagen:
Sollten meine Frau und ich in hohem Alter jemals auf Begleitung und Beistand angewiesen sein, werden wir uns an Sie wenden.
Dennoch sehen Sie es uns sicherlich nach, wenn wir hoffen, davon keinen Gebrauch machen zu müßen.

Elke und Uwe aus Köln