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Kosten

Nach § 45b Absatz 1 Satz 3 SGB XI wird der Entlastungsbetrag wie folgt definiert: 
„Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags.“
Beziehen Sie bereits Leistungen der Pflegeversicherung für die Inanspruchnahme „pflegender Angehöriger“, können im Rahmen der sogenannten „Verhinderungspflege“ für die stundenweise Entlastung der pflegenden Angehörigen und die Inanspruchnahme unserer Dienste, bis zu 1.612 Euro/Jahr über die Pflegekasse abgerechnet werden.
Nach § 39 SGB XI wird Verhinderungspflege wie folgt definiert: „Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr.“
Gemäß § 35a Absatz 2 des Einkommensteuergesetz in der Fassung vom 22. Juni 2011 können 20% der Kosten für die Inanspruchnahme unserer Dienste (Höchstgrenze der Aufwendungen: 20.000 Euro/Jahr) steuerlich geltend gemacht werden. Das heißt Ihre Steuerlast können Sie um bis zu 4.000 Euro im Jahr reduzieren.
Wie oft und wie viele Stunden Sie in Anspruch nehmen wollen, liegt bei Ihnen und kann individuell mit Ihrem Begleiter abgestimmt werden.
Dabei muss nicht jede Woche oder jeder Monat gleich geplant werden, wir können je nach Bedarf von Woche zu Woche planen.
Auch unvorhergesehene Krankenhausaufenthalte oder ähnliches, wir finden gemeinsam eine Lösung um Sie zu begleiten und diese so stressfrei wie möglich zu organisieren und durch zu führen.
Für alle Aktivitäten steht jederzeit ein Auto zu Ihrer Verfügung.