Kosten

Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz Möglichkeiten der finanziellen Abdeckung unserer Leitungen darlegen. Sie werden sehen das die Kosten für unsere Dienstleistungen gedeckt sind und Sie müssen sich um nichts weiter kümmern da wir direkt mit der Pflegekasse abrechnen können, dank einer Abtretungserklärung, welche beim Erstgespräch mit Ihnen besprochen wird.

Entlastungsleistungen nach §45b SGBXI

Nach § 45b Absatz 1 Satz 3 SGB XI wird der Entlastungsbetrag wie folgt definiert: 
„Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahe stehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags.“

Verhinderungspflege nach §39 SGB XI

Nach § 39 SGB XI wird Verhinderungspflege wie folgt definiert: „Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr.“ Beziehen Sie bereits Leistungen der Pflegeversicherung für die Inanspruchnahme „pflegender Angehöriger“, können im Rahmen der Verhinderungspflege für die stundenweise Entlastung (max 8 Std. am Tag) der pflegenden Angehörigen, bis zu 1.612 Euro jährlich über die Pflegekasse abgerechnet werden. Zusätzlich stehen Ihnen 806€ der Kurzzeitpflege ebenfalls für die Verhinderungspflege zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass Sie im laufenden Kalenderjahr keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen haben oder nehmen wollen.

Pflegesachleistungen

Zusätzlich ist es möglich den Entlastungsbetrag um 40% des Pflegegeldes auf zu stocken. Je nachdem wie viel Pflegegeld bereits vom Pflegedienst in Anspruch genommen wird, kann dies zusätzlich zu den 125€ des Entlastungsbetrages bis zu 519€ monatlich bei beispielsweise Pflegegrad 3 sein.

Steuerlich absetzbar

“Gemäß § 35a Absatz 2 des Einkommensteuergesetz in der Fassung vom 22. Juni 2011 können 20% der Kosten für die Inanspruchnahme unserer Dienste (Höchstgrenze der Aufwendungen: 20.000 Euro/Jahr) steuerlich geltend gemacht werden. Das heißt Ihre Steuerlast können Sie um bis zu 4.000 Euro im Jahr reduzieren.